Der Mörder meines Bruders (Run Simon run) (USA, 1970)

Inhalt vom Film

 

ReWatch gemacht am: 26.04.2016

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Dieser Film war einst wohl nein TV Film. Aaron Spelling hat dieses Rachedrama unter der Regie von TV-Serien-Regisseur George McCowan (u.a. "Starsky & Hutch" mehrfach) 1970 verfilmt. Die Spieldauer beträgt leider nur knapp 71 Minuten - was man den Film auch anmerkt. der Film ist inhaltlich wirklich sehr gut, das drehbuch war interessant - doch leider waren einige Passagen des Films nicht einsichtig genug gewesen - z.B. wieso hatte James Best Reynolds Bruder erschossen? Ja....wegen dieses Jadesteins wohl vermutlich - aber was geschah danach damit? Es gab infolge des Films noch 2-3 Szenen, die für mich etwas unausgereift gewesen waren, die man etwas besser hätte machen können. Schauspielerisch waren Reynolds und Inger Stevens sehr üb erzeugend und es war schon passend, dass dieser film kein Happy End bekam....obwohl ich immer still heimlich damit gehofft hatte, dass Reynolds doch noch überlebt hätte. Auch die letzte Szene war etwas unschlüssig, wie Steven sin den Indianerbus einsteig, obwohl man ihr sagte, dass eigentlich nur Indianer für den Bus Zutritt hätten und sie antwortete "Ich weiß" und strieg ein. Im Film selbst erzählte Stevens ihren Vater, dass sie von Reynolds ein Kind haben will - somit könnte es damit erklärt sein, dass sie schwanger war und somit mit ihrem Halbblut quasi ein Anrecht auf den Buseinsteig gehabt habe - oder eben sie fühlte sich Reynolds so sehr verpflichtet, dass sie fortan als echte Indianerin leben wollte....eben auch dies etwas unschlüssig - das darf wohl jeder selbst entscheiden, was sie damit meinte.

 

Interessantes
Der Film selbst ist in Deutschland ein ungemein rarer Film. Ich hatte ihn ca. 1990 bei SAT.1 damals auf VHS aufgenommen und er ist meines Wissens nach danach auch nie wiederholt wurden. Ich hatte ihn mir vor Jahren auf DVD gebrannt und hatte ihn schon wirklich sehr lange nicht mehr gesehen, auch die Story....da hatte ich vieles nicht mehr im Kopf. Synchronisiert wurde Reynolds in diesem Film übrigens von Holger Mahlich. Passte zu dem damaligen Zeitpunkt auch ganz gut zu Reynolds.

 

Fazit:
Roundabout hadere ich ob ich 3 oder 4 Sterne gebe....entscheide mich aber aufgrund der kleinen Irritationen am Film (das man sicher hätte beseitigen können, hätte man den Film eine normale Spieldauer von 90 Min.) gegönnt) für 3 Sterne Empfehlenswert ist er dennoch alle Mal. Wäre auch super, wenn er mal auf DVD / BD kommen würde...