Heat - Ein tödlicher Job (Heat) (USA, 1986)

Deutscher Alternativtitel: Nik, der Killer

Inhalt zum Film

 

ReWatch gemacht am: 24.05.2016

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Ich glaube, in den deutschen Kinos lief der Film damals garnicht, sondern erschien seinerzeit gleich auf Videocassette in den Videotheken. Natürlich merkt man den Film an, dass er nicht über die Ausrichtungen verfügt, die ein Kjinofilm haben muß und das hier alles - inkl. der Besetzung etwas runtergeschraubt wurde. Dennoch finde ich immer wieder gefallen an den Film.

Schon der Anfang des Films war klasse. Reynolds war ein scheinbarer Trunkenbold, der einer Frau nachstellte und belästigte - bis dann ihr Freund auftauchte, ein typischer Büro-Spargel mit Glatze und Harry-Potter-Brille....und einem Toupet auf den Kopf. Reynolds triezt ihn, bis dieser der Kragen platzte und er Reynolds zusammenschlug (!!!) Moment....da kann doch was nicht stimmen! Und genau! Wenige Minuten später stellte sich heraus, dass jener Schmalhans Reynolds nur engagierte, damit er vor seiner Freundin den starken Max raushängen lassen konnte. Und seinen "Kopfmuschi", wie Reynolds sein Toupet nanntge, brauchte er denn auch nicht mehr, nachdem seine Freundin ihn nun für einen ganzen Kerl hielt.

Der ganze Film hätte auch quasi die Inspiration für die heutige Erfolgsserie "Ray Donovan" sein können. Reynolds spielte den "Problemlöser" Nick Escalante, den man anheuern konnte um wirklich alle probleme beseitigen zu lassen, dies schliesst auch Mord ein, wenn dieser in Nicks Augen gerechtfertigt wird..

Klasse auch sein nächster Klient. Ein damals noch blutjunger Peter MacNichol heuerte ihn als Bodyguard an....MacNichol ging erstmal ins Casino und setzte satte 25 Dollar beim Roulette....und Reynolds verdrehte nur die Augen....aber MacNichol war total happy, spielen zu können.

Reynolds heimlicher Traum ist es, sich in Venedig / Italien zur Ruhe zu setzen, dafür fehlen ihm aber stolze 100.000 Dollar Grundkapital. Die "kopfmuschi" zahlte ihm 300 Dollar und Reynolds Partner sagte "Wieviel fehlen dir eigentlich noch für deine 100.000?" Und Reynolds "Och, nur noch 99.700"!

Und durch MacNichols unerwarteten "Glücksspielgewinn" zahlte dieser ihm als Dankeschön das restliche Geld....doch Reynolds verzockt dies selbst wieder beim Glücksspiel.

Sehr ernst dann die Story um Reynolds Freundin Holly...ein echter Proll-Yuppi mit Psychomethoden.  Vergewaltigte Holly und führte dann auch noch seine Waffe in ihr Allerheiligstes und er forderte sie auf, ihm glaubhaft zu sagenb, dass sie sie liebe, andererseits würde er abdrücken. Sie hat wie geheißen und er drückte dennoch ab....aber das Ding war nicht geladen! Holly heuerte Reynolds an, weil sie sich rächen will. Reynolds schaltete seine Leibwächter aus und liess Holly Rache nehmen, indem sie ihn seinen Prenis einen tiefen Schnitt vesetzte. Dieser rastete wenig später ganz aus und wollte Reynolds durch einen profikiller beseitigen lassen - zu blöd, das dieser Profikiller ein guter Freund von Reynolds war. Daraufhin  heuerte er Muskelmänner an, die Reynolds umlegen sollen und Reynolds gelingt es einen nach den anderen auszuschalten. MacNichol, der Reynolds beistehen wollte, opferte sein Leben für Reynolds und starb im Kugelhagel. Nachdem Reynolds alle beseitigen konnte und am Ende nur der Yuppi übrig blieb, der daraufhin in völliger Verzweiflung Selbstmord begann, bevor Reynolds ihn zur Strecke bringen konnte nahm Reynolds das "Erbe" von MacNichol, der keinerlei Verwandten hat an und die letzten Bilder des Films sah man Reynolds, wie er sich mit einer Gondel durch venedig chauffieren liess .

Wie gesagt - mir hatte der Film ansich gut gefallen und sehe ihn auch immer wieder gerne. Reynolds wurde einmal mehr durch Norbert Langer synchronisiert.

Reicht für mich für gute