Meuterei am Schlangenfluß (Bend of the River) (USA, 1952)

Inhalt vom Film

 

ReWatch gemacht am: 17.03.2018 (innerhalb meines Rock Hudson ReWatch Projektes)

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Die einzigsite Zusammenarbeit zwischen James Stewart und Rock Hudson, wenngleich Hudson hier mehr eine Nebenrolle spielt.

 

Synchronisation
Furchtbar fand ich hier die Wahl der Synchronsprecher von Stewart und Hudson - gerade Stewart war wirklich unpassend gewählt. Habe aber gerade gelesen, dass es 2 Synchros von dem Film gibt. Die damalige Kinosynchro wurde von Siegmar Schneider, die Stewart ja einige Male seine Stimme lieh, gesprochen. Doch die Kauf DVD hat auf jedenfall die Zweitsynchro...leider! Wer da seine Stimme lieh, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Das es 2 Synchros zu dme Film gibt, sagt diese Seite

Rock Hudson wurde in der Erstsynchro von Sebastian Fischer gesprochen.

 

DVD & BluRay
Am 10.08.2017 ist der Film komplett neu digital bearbeitet wurden von Koch Media - und dieser Film enthält die Erstsynchro des Filmes. darum rate ich jedem, der den Film sich noch zulegen möchte, sich die Neuauflage von Koch Media zu holen - Klick mich Die Zweitsynchro befindet sich jedoch auch mit auf der Scheibe.

Ich selbst werde mir diese neue Version auch nochmal zulegen...weil wie gesagt diese Neusynchro geht garnicht und war der einzigste Schönheitsfleck eines durch und durch tollen Filmes!

 

Zum Film selbst
Rock Hudson spielt in diesem Film den Kartenspieler und Jung-Dandy Trey Wilson, dem seine Wanderlust nach Portland getrieben hatte. James Stewart spielt den ehemaligen Gangster Glyn McLyntock, der eine große Gruppe Menschen als Trapper anführt , die in der Nähe Portlands eine eigene neue Stadt aufbauen wollen um dort ein neues Leben zu beginnen. Der Schöpfer dieser Stadt-Idee ist Jeremy Baile (Jay C. Flippen), der mit seiner erwachsenen Tochter Laura reist. Keiner von denen weiß von McLyntocks krimineller Vergangenheit. Er wurde einst aufgefängt, überlebte wie durch ein Wunder es und beschloß fortan ein ganz neues Leben zu beginnen. Unterwegs rettet McLyntock Emerson Cole (Arthur Kennedy) vor dem Strick und Cole begleitete den treck nun, was Jeremy jedoch nicht passte....für ihn lautet die Devise: "Einmal Gangster, immer Gangster!".

Witzig fand ich Glyns Hemdenauswahl: "Also ich habe 3 Hemden, eins an, eins aus und eins in der Wäsche!". Kurz darauf wird der treck von 5 Indianern aus dem Hinterhalt angegriffen und Laura mit einem Pfeil in die Schulter getroffen. Glyn und Cole machten sich auf und erledigten die 5 Indianer. Cole wollte dann seiner Wege ziehe doch GFlyn bittet ihn, als sein Partner, den Treck weiterzubegleiten und Cole nahm an.

Als man in Portland ankam, wurde Laura der Pfeil herausoperiert - jedoch muß Laura 4 Wochen das Bett hüten und ist nicht transportfähig. Glyn und Jeremy schliessen mit dem Lebensmittelhändler Hendricks einen Vertrag ab, der aussagt, dass man Mitte September notwenige Lebensmittel in ihre neue Stadt bringt, zudem kauften sie Vieh und andere Dinge. Mit Hilfe des kauzigen Raddampfer-Kapitäns Mello und seinem schwarzen Gehilfen Adam gelangen sie auf die andere Seite des Flußes. Adam und Mello sorgten für den Humor in diesem Film. Mello grantelte bei jedem kleinsten Problem mit, dass es ein Fehler war, je den Mississippi zu verlassen. Und Adam sollte bei der Ankunft der neuen Passagiere kräftig das Horn schwingen. Mello meinte flapsig, Adam soll blasen, bis sein Horn platzt. Das tat er...bis es ruhig war und Mellos agte, was los sei und Adam sagte schuldig"Das Horn ist geplatzt!" . Cole beschloß, in Portland zu bleiben.

Der ganze Treck kam in ihre neue Heimat an und Jeremy erklärte genau seine Vision und alle begangen wie wil eines von dem großen Wald zu roden um aus den Holz eine Stadt zu bauen. Später will man neue Obstbäume dort Pflanzen, um die Natür wieder gleichzustellen. 2 Monate vergingen, es war schon Miutte Oktober - aber der überfällige Proviant, der ja auch schon bezahlt war, kam nicht. Glyn und Jeremy beschliesse, nach Portland zu reisen um sich zu erkundigen, was los war. Zudem wollte man Laura abholen, die längst wieder genesen sein mußte. Als sie in Portland ankamen, erlebten sie eine völlig überlaufene Stadt - der Goldrausch war hier ausgebrochen und jeder sollte ein Stück vom Kuchen abhaben. Als Glyn und Jeremy bei Hendricks ankamen, meinte er, dass ihr Proviant noch nicht da sei...tatsächlich hatte Glyn genau das bestellte am hafen gesehen und hatte 5 Helfer angeheuert, den Proviant auf den Raddampfer zu laden. Doch Hendricks wollte Glyn verarschen, meinte, er hätte den ganzen proviant weiterverkauft, weil das ganze Zeug durch den Goldrausch nun 50x soviel Wert sei und das Glyn halt nun den neuen Preis zahlen solle - obwohl ja alles längst bezahlt war. Glyn wurde sauer und zog seine Waffe, bis andere Männer ihre zogen. Glyn bekam jedoch Verstärlung von Cole und dem Spieler Trey Wilson und zu dritte gelang es ihnen, aus dem haus zu fliehen, zum Raddampfer hin, wo Jeremy bereits mit Laura wartete. Cole erzählte Glyn, dass er derweil mit Laurs zusammen ist, was Glyn nicht so recht passte, da er auch ein Auge auf sie geworfen hatte. Durch mellos Hilfe gelang es ihnen, vor der wütenden Meute zu fliehen. Doch Hendricks gab nicht auf. zusammen mit einer Gruppe Männer verfolgten sie den raddampfer.

Glyn fasste den Plan, dass Mello sie an einer anderen Stelle ansetzen soll und das man denn über die Berge in die neue Stadt will. Doch dieser weg ist gefährlich - zudem steht der Winter vor der Tür.  Doch Glyns Entschluß stand fest! Doch auch Hendricks und seine Männer hatten den Plan durchschaut und ritten hinter ihnen her. Das ahnte Glyn aber auch und in einer Schlucht beschloß Glyn auf die Bande zu warten und in einem Hinterhalt zu locken. Dies gelang auch und mit Hilfe von Cole und Trey konnten sie fast die ganze Bande aufreiben - inkl. Hendricks. Die restlichen 4-5 Mann flohen. Dann setzte Glyn mit den Leuten und den 4 Planwagen Proviant und dem Viel die Reise fort. Unterwegs wurde sie von Goldgräbern angehelten. Sie wurden ebenfalls von Hendricks wegen dem Proviant übers Ohr gehauen und wollten Glyn ihren Proviant zu einem sehr guten Preis abkaufen. Jeremy und Glyn lehnten jedoch ab - das sie selbst alles für ihre ganzen Bewohner brauchten.

An einem Abend hörte Jeremy ein gespräch zwischen Cole und Glyn mit und erfuhr so, dass Glyn einst ein Verbrecher war.

Doch unterwegs kam es zum Eklat. Cole und die 5 Helfer von Portland wollten diese 100.000 Dollar, die die Goldgräber boten, kasieren. Sie überrumeplten Glyn und liessen ihn zurück. Glyn schwor Rache. Jeremy und Trey waren damit nicht einverstanden - konnten aber kurzzeitig nichts dageben unternehmen. Laura erkannte nun, dass Cole ein böser Mensch ist und brach mit ihm. Cole machte den Fehler, Glyn am Leben zu lassen. Einer der 5 Männer ritt danach zurück, um Glyn zu töten - doch Glyn war besser - und hatte nun auch ein Gewehr. Dann ritten zwei andere Männer zurück und Glyn erledigte auch sie. Cole fluchte. Da Trey nun einen der Planwagen fuhr, band er sein Pferd an den Planwagen von Jeremy und Laura. Laura band das Pferd während der Reise los und nun hatte Glyn auch ein Pferd. Glyn erledigte dann auch noch die letzten 2 Helfer und an einem Fluß kam es denn zur tödlichen Auseiandersetzunng mit Coloe, der sich nun die Goldgräber zur Unterstützung geholt hatte. Die Schlacht im eiskalten Wasser konnte Glyn für sich entscheiden und zudem konnte er Lauras Herz gewinnen. Trey kam mit Lauras jüngeren Schwester zusammen, auf der er vorher schon ein Auge geworfen hatte. Jeremy mußte einsehen, dass es auch Menschen gibt, die sich ändern können - eben wie Glyn.

Ein wirklich ausgezeichneter und spannender Western, der mich sehr gefesselt hatte. Schwach fand ich allerdings, dass man den Winter, der auf dem Cover als großer gegner für den Treck dargestellt wurde, eigentlich keiner war. Die war Schneeflocken, die da gefallen waren, waren lächerlich und eine Gefahr war dieser Winter nie gewesen...da hätte man die Natur besser ins Spiel bringen können.

Arthur Kennedy zeigte seine Brillanz....war fast den ganzen Film über ein Guter, gewiss, dass auch er sich geändert hatte - aber das Geld am Ende brachte wieder seine gemeine Natur hervor...