Brutale Stadt (Città violenta) (Italien / Frankreich, 1970)

Inhalt zum Film

 

ReWatch gemacht am: 21.08.2016

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Zuerst muß man den tollen Score von Ennio Morrcone erwähnen, der Score dringt wirklich ins Ohr und passt phantastisch zum Film! Ebenfalls klasse auch auch die mehrminütige Verfolgungsjagd am Anfang des Films, die mich schon fast an den 2 Jahre vorher gedrehten "Bullitt" erinnerte, zumal auch hier ein Mustang im Spiel war. Mir blutete wieder das Herz, wie diese Gangster den Wagen erst durcsiebten und dann den Tank trafen und er explodierte   Aber Bronson hat den Wagen ja "gerächt"

Bronson spielte gewohnt souverän. Enttäuscht war ich von Telly Savalas, der meiner Meinung nach recht blass spielte. Als großer Mafia-Boss habe ich mehr Charisma erwartet - und eigentlich hat er sowas auch mehr als drauf....nur in diesem Film leider so garnicht! Savalas kreuzte auch erst nach knapp einer Stunde erstmals auf und wirkte dann nur knapp 20 weitere Minuten mit, ehe Bronson ihn erschossen hatte. mir völlig unbegreiflich, wie Bronson nach der Tat so aus der Villa kommen konnte ohne von Savalas Schergen erwischt zu werden.Fand ich recht unglaubwürdig die Szene.

Habt ihr ihn erkannt? In einer kleinen Nebenrolle spielte auch Tellys Bruder George Savalas mit - besser bekannt als "Wuschelköpfchen" Stavros aus "Kojak"  Hier spielte er einen kleinen handlanger von Bruder Telly, der von Bronson die Hand zerquetscht wurde.

Weswegen der Film überhaupt ab 18 damals festgelegt wurde, erschliesst sich mir nicht. Ich denke, das lag einzigst an den mehreren Nacktszenen von Jill Ireland und vllt. auch noch an der harten Botschaft des Films, wie Bronson vorging.

Thema Jill Ireland - sie gefiel mir ausgesprochen gut! Wiue gekonnt sie die Kerle alle um ihren Finger wickelte, war schon genial! Bronson fiel jedesmal auf sie rein, lernte nicht daraus und machte das traditionelle "Liebe macht blind" alle Ehre  Ireland war eine echte Psychopathin, die die Männer nur benutzte, um selbst bis an die Spitze des Mafia-Unternehmens zu gelangen, was sie letztendlich - wenn auch kurzweilig - ja auch schaffte. In meinen Augen einer der beeindruckensten Leistungen in Irelands Karriere.

Letztenldich reicht es für mich für wirklich sehr knappe 4 Sterne (eigentlich 3,5) der Film hat wie gesagt viel gutes, aber auch einiges, was mir nicht so gefallen hat, bzw. unlogisch war. Negativ fand ich auch noch den Übergang, wie Bronson am Anfang eingebuchtet wurde - scheinbar wurde er wohl verurteilt - aber eine Szene später war er wieder frei. Eine Einblendung von "3 Jahre später" oder wielange es war wäre da schn besser gewesen.

 

Bronson hatte sich absichtlich erschiessen lassen, weil er in Jill ireland verliebt war....ja immer wieder zu ihr zurückgekjommen war, obwohl er wußte, dass sie keine "Gute" ist, aber auch ohne sie nicht leben konnte. Als er sie erschossen hatte, sah er keinen Sinn mehr in seinem Leben. Obwohl mir die Szenen auch nicht gefallen hatte, konnte ich sie dennoch nachvollziehen.