Tomahawk - Aufstand der Sioux (Tomahawk) (USA, 1951)

Inhalt vom Film:

 

ReWatch gemacht am: 04.03.2018

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Rock Hudson spielte hierin leider nur eine recht kleine Rolle als Soldat Burt Hanna Konnte leidet nicht heraushören und googeln, wer sein Synchronsprecher hier war.

Auch Yvonne deCarlo, die als Hauptdarstellerin hier geführt wurde, hatte zwar eine recht große Rolle, aber für die zweite Hauptrolle des Films denn doch eindeutig zu klein.

Rock Hudson spielte hier wie gesagt den Soldaten Burt Hanna, der im Fort Laramie gegen die Sioux kämpft.

Trapper Jim Bridger (Van Heflin) ist eine neutrale Person im Kampf zwischen Weiß und Rot. Er ist zwar ein Weißer, jedoch ist er sowas, was man eine "Mann-Sqaw" nennt, also jemand, der eine indianische Frau hat. Bridger lebte längere Zeit bei der Cheyenne , lernte dort die Frau seines Lebens kennen, man heiratete nach indianischen Ritualen und beide bekamen einen gemeinsamen Sohn. Dann endete das Märchen abrupt. Als Bridger gerade beruflich unterwegs war, wurde das Dorf während der Nacht von Blacuröcken überfallen unter den Kommando eines grausamen Kriegsherren, derdas gesamte Dorf ermorden liess: Frauen, Alte...Kinder! Unter anderem auch Bridgers Frau. Sein Neugeborenes wurde wie Abfall ins Feuer geworfen, wo es bei lebendigen Leibe verbrannre - es war ja nur ein Indianer - sowas ist kein Lebenwesen was eine Berechtigung hat!   Bridger gelang es jedoch, diesen Kriegsherren zu finden und umzubringen. Alle diese Geschehnisse sieht man in diesem Film jedoch nicht, die erzählte Bridger in diesem Film  Julie Madden (Yvonne de Carlo), damit sie ihn besser versteht. Einzig Überlebende des Massakers war Monahseetah (Susan Cabot), die jüngere Schwester von Bridgers Frau, also seine Schwägerin, um die er sich fortan kümmerte. Gemeinsam mit seinem besten Freund, dem alternden Trapper Sol Beckworth (Jack Oakie) streifte Bridger seitdem umher, arbeitete für verschiedene Indianerstämme, was ihm unter den Indianern den Spitznamen "Tomahawk" einbrachte und arbeitet zudem als Berater für die Armee und sucht weiterhin nach Soldaten, die bei dem Massaker dabei waren, speziell des Mannes, der Frau und Baby ermordete.

Ein paar Jahre später wird Bridger von dem gutmütigen Colonel Carrington (Preston Foster) gebeten, als Verhandlungsführer mit den Sioux zu vermitteln: Die Armee will ein weiteres Fort errichten, was auf Sioux Gebiet ist.  Die Sioux müßten also das Land ihrer Ahnen verlassen. Doch die Sioux wollen das Land nicht aufgeben, weil es auch reich an Büffel und Bisons ist, die das Volk ernähren und kleiden. Bridger errechnete eine Route ausserhalb des Sioux Gebietes, die 2 Tagesritte länger ist - aber wo alle parteien zufrieden wären. Doch die Armee will sich nicht vorschreiben lassen, wo sie ein Fort zu errichten haben und ohne eine gültige Abmachung mit Häuptling Rote Wolke (der berüchtigte Red Cloud) begann man mit dem Bau. Die Sioux sind - wie auch Bridger - sauer. Zumal hatten die Blauröcke ind er Vergangenheit schon insgesamt 3 geschlossenen schriftliche Vereinbarungen nicht eingehalten, weswegen Red Cloud auch diesmal vornherein nicht überzeugt war, dass dies jetzt geschehen könnte.

Red Cloud und Brudger einigten sich, dass der Bau zähneknirschend OK sei, solange kein Sioux dabei getötet wird. Doch schon wenig später tötete der Indianer-Hasser Lieutenant Rob Dancy (Alex Nicol) einen 14jährigen Indianer, der in der Gegend gespielt hatte. Er bläute seinembeistehenden Soldaten ein, nicht zu verraten - man habe nur auf einen räudigen Fuchs geschossen. Doch natürlich kam Red Cloud der Mord zu Ohren und schon drohte der ohnehin mehr als wackelige Frieden, zu brechen. Schon einen Tag später wird auf den Planwagen von Julie Madden und ihrem Chef, der alternde Dan Castello mit Pfeilen beschossen, wobei Dan lebensgefährlich getroffen wurde. Dancy stachelte Carrington an, gegen die Mörder was zu tun, die grundlos den Frieden sabotierten. Carrington wußte ja nichts davon, dass es Dancy war, der alles ins Rollen brachte. Doch Carrington zeigte sich als Mann wahrer Größe und unternahm nichts - zumal war das Fort eh nur mit einer kleineren Armee bestückt. Als carrington telegrafierte, weitere Männer zu schicken, wurde die Bitte abgelehnt - aber immerhin wurden neuartige Gewehre genehmigt...

Als Bridger wußte, dass Red Cloud nicht einfach so den Frieden brechen würde, knöpfte er sich den Soldaten, der bei Dancy bei dem Mord an den Jungen stand, vor und dieser verriet ihm die Wahrheiut...doch Bridger unternahm nichts - was hätte er auch großartig tun sollen? Es wäre eh nur Aussage gegen Aussage gewesen und handfeste Beweise gab es nicht.

Weil der Arzt Dan nicht operieren wollte, weil der Pfeil zu nahe am Herzen war, operierte Bridger Dan, der vorher schon mehrere ähnliche OPs gemacht hatte, obwohl er kein Arzt ist. Bridger rettete sein Leben und gewann an Achtung vor Julie.

Obwohl Carrington es verbiette, alleine das Fort zu verlassen, ritt Julie aus, um den Kopf freizukriegen. Als Bridger von Monahseetah davon ergut, ritt Bridger ihr nach - zum Glück: Denn an Julie hatten sich Siuoux geheftet, die sie umbringen wollten. Bridger konnte die Sioux davon abbringen, ausser einer - der Sohn von Red Cloud, der immernoch hinter Julie her war. Bridger rite ihm nach und kämpfte mit ihm, machte ihm klar, dass er Julie in Ruhe lassen sollte - doch blind vor Wut griff er Bridger an und Bridger hatte keine andere Wahl, als ihn zu töten. Nun war der Frieden entgültig hiunüber und auch bridger hatte seinen guten Namen bei den Sioux verloren. Blöderweise liess Bridger sein Messer in ihm stecken, wo Red Cloud es später fand und wußte, dass er von Bridger getlötet wurden - sein Lieblingssohn!  Nie könnte Bridger einem trauerenden Vater klarmachen, dass er seinen Sohn aus Notwehr töten mußte...

Wenig später waren Kriegstrommeln zu hören...die Stämme vereinigten sich und es bestand kein zweifel daran, dass sie angreifen würden. Nun erzählte Bridger Julie seine Geschichte (siehe weiter oben in meinem Bericht). Vier Tage lang verstummten die Trommeln nicht und Beckworth wurde mit ein paar Männern losgeschickt, um die neuartigen Waffen zu holen.  Gegen Bridgers Empfehlung ritt ein Trupp raus, um Holz zu holen. Als dieser angegriffen wurde, ritte Dandy mit mehreren Männer los, um den Holztrupp zu helfen. Carrington gab Capt. Fetterman das Kommando und die Order nur den bautrupp zurückzuholen und nicht die Indianer anzugreifen. Doch Dandy bequatschte Fetterman...erzählte ihm, dass er eine Beförderung bekommen würde...und schaffte es schliesslich, Fetterman zu überreden. Man griff eine scheinbar kleine Sioux-Armee an, doch gleich nach dem Angriff erschien eine ganze Herrschaft von Sioux und töteten jeden Blaurock. Einzig Dancy konnte entkommen, nachdem er 5 seiner Männer dafür draufgehen liess, damit er flüchten konnten.

Monahseetah erzählte mittlerweile Bridger, dass sie in Dancy en mann erkannte, der ihre Schwester und ihren Neffen ermordet hatte...für Bridger passte alles zusammen!  Bridger, Carrington und der rest ritt los, gerade nachdem die Waffenlieferung eingetroffen war. Nachdem Bridger hörte, dass Dancy entkommen war, ritt er ihm hinterher und konnte ihn letztendlich stellen. Er flehte um sein Leben , gestand die Morde und sagte, er hätte nur auf Befehl hin gehandelt.  Bridger war ausser sich vor Wut. Doch in diesem Moment wurde Dancy von einem Pfeil durchbohrt. Bridger selbst konnte knapp zu seinen Männern fliehen. Die Übermacht der Sioux war sehr groß - doch Red Cloud machte den Fehler, dass seine Leute etappenweise losschickte - und mit den neuartigen Schnellschußwaffen hatten die Sioux keine Chance. Ich hätte sie ja aufmal angreifen lassen, denn wären die Chancen größer gewesen als das man häppchenweise und somit überschaubar die Sioux töten konnte. Aber so wars es für die Armee nicht schwer, die Schlacht zu gewinnen. Red Cloud kamn mit seinen letzten Männern, um die Leichen ihrer Männer zu holen. Carrington akzeptierte dies. Bridger fiel zudem auf, dass Carrington bei dieser Schlacht ebensowenig einen Schuß abgegeben hatte wie auch Bridger, was Bridger beeindruckte und er in Carrington einen Manndes Wortes und des Verstandes fand.

Später einigten sich Carrington und Red Cloud darauf, das Fort freiwillig aufzugeben und wieder den Sioux zu übergeben. Diese Schlacht war 1866 und wie der Off Sprecher sagte die letzte große Schlacht zwischen den Sioux und den Blauröcken. Der Frieden danach dauert noch bis heute.

Alles über Red Cloud, Colonel Carrington und Captain Fetterman aus der ersten Schlacht dieses Films ist ein historischer Fakt und kann hier nachgelesen werden.

Auch fie Figur des Trappers Jim Bridger beruht auf historischen  Wahrheiten - hier seine Biographie

Erneut ein Western, der auf tatsachen beruht...was mir sehr gefallen hatte und geschichtlich sehr interessant sit. Auch toll zu sehen, dass ein Western mal die Sicht der Indianer erkannen läßt. Indianer werden in Western meist als blutrünstige, unmenschliche Bestien dargestellt - dies ist einer der Filme die zeigen, dass es eigentlich die Índianer sind, die die wahren Helden und Unterdrückten des Westerns waren - und sie sich letztenldich immer nur verteidigt haben, nachdem man immer nur unterdrückt, belogen, beklaut und betrogen wurde - absolut nachvollziehbar!

Schade ist nur, dass die Rolle von Rock Hudson sehr klein war, er wird auf dem Cover der DVD zwar groß als Hauptdarsteller angepriesen, was aber nicht stimmt, eine kleine Nebenrolle ist das, was zutrifft.  habe deswegen auch für diesen Thread hier ein anderes Bild gewählt.

Auch Yvonne de Carlo spielte hier längst nicht so stark wie in den anderen 3 Filmen, die sie zusammen mit Rock Hudson machte.

Aber alle anderen Schauspieler boten eine klasse Leistung! Deshalb alles insgesamt vergebe ich