Der gelbe Strom (Blood Alley) (USA, 1955)

Inhalt zum Film

 

ReWatch gemacht am:  24.06.2018

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Wissenswertes / Zur DVD

Zitat
Die Aufnahmen fanden im Wesentlichen in einem kleinen Fischerort in der San Francisco Bay statt.

Ja, das wurde auch auf der DVD erwähnt - wobei ich jetzt schon auf die interessanten Extras auf der DVD komme. Es befinden sich 2 ca. 7,5 minütigen "Making Ofs" darauf. Der Schauspieler Gig Young (mit dem Wayne ja auch "Im Banne der roten Hexe 1948 machte) war darin der Host. Es gab damals wohl eine Sendung, wo Young immer solche Making Ofs auf bevorstehende Kinofilme machte - diesmal einen zweiteiligen von "Der gelbe Strom", worin Wayne Young von den Dreharbeiten und das Drumherum erzählte. Die ersten Szenen des Films wurden tatsächlich in China gedreht, aber eben die meisten "Wasserszene" in San Francisco, was wohl auch wesentlich billiger war. Wayne erzählte auch, das man dieses kleine chinesische Dorf  dort errichtet hatte und auch zahlreiche chinesischen Komparsen geholt hatte  War übrigens sehr vergnüglich erzählt wurden. Die Making Off-Dinger mit Gig Young sind echt interessant...davon würde ich mir sogar separate DVDs holen, wenn es welche geben würde. Zudem wurden diese beiden Ausgaben auch digital restauriert...leider nur in englisch ohen Untertitel.

Desweiteren gab es einige Fetzen von Ausschnitten zur Promotion des Films und einer Friedensverantstaltung, woran Wayne teilnehm . das waren so insgesamt 4-5 verschiedenen kurze Clips, die zusammen ungefahrt 7 Minuten gingen, diese wurden jedoch nicht restauriert.

Das dritte Extra war eine Trailershow zu 5 weiteren Wayne-Filmen.

Bild und Ton waren eigentlich sehr gut, hatte aber das Gefühl, dass man das Bild für die DVD falsch zugeschnitten hatte...da manchmal oben die Köpfe etwas abrasiert waren in bestimmten Szenen...in dem Makiing Of sah man ein anderes Bildformat...

 

Synchronisation:
Synchronisiert wurde John Wayne in diesem Film von Heinz Engelmann, einer meiner 3 Lieblingssprecher für John Wayne (neben Marquis und Lukschy).

Zum Film selbst
Schade ist, dass nicht erwähnt wurde, in welchem Jahr dieser film spielt...ich würde so auf die 20er oder frühen 1930er Jahre schliessen... ist jedoch nur meine Theorie.

John Wayne spielt in diesem Film den Schiffs-Kapitän Tom Wilder.
Witzig war, dass John Wayne durchgehend in dem Film eine imaginäre Freundin hat, die er durchgehend nur "Schätzchen" nennt  "Schätzchen" half Tom Wileder darüber hinweg, nicht den Verstand zu verliren. seit 2 Jahren befindet sich Wilder in chinesischer Gefangenschaft, wo er täglich ausgefragt wurde, um militärische Geheimnisse auszuplaudern - doch Wilder band ihnen einen Bären nach dem nächsten auf. Hier beginnen schon Szenen, die ich etwas unrealitsisch fand....dafür, dass Wilder in Gefangenschaft war, war eir in einer für China doch recht luxuriösen Zimmer untergebracht, wurde offenbar nicht gefoltert (wofür die Chinesen ja eigentlich gerade bekannt sind!), trug sogar immer noch seine Klamotten wie vor seiner Verhaftung, die auch noch gut in Schuß war...

Wilder sprach sich mit "Schätzchen" ab, dass er seinen Ausbruch plant...2 Jahre sind ihm nun genug.  Er steckt seine Bettdecke in Brand, läßt sich daraufhin eine neue geben, die er aufschlitzte und bene einem Fluchtplan auch noch eine geladene Waffe enthielt. Wie er nun wußte, dass er sowas bekam, wurde nicht erwähnt...scheinbar muß er ja von irgendeiner Seite einen Tipp oder einen Helfer gehabt haben. Kurz darauf die Szene, die mich am meisten in dem Film geärgert hatte. Nachdem Wilder die Waffe und den Plan in der Hand hatte, zeigte die nächste Szene bereits, wie er von befreundeten Männern zum hafen gebracht wurde - nach seiner geglückten Flucht! Es hätte nichts geschadet, wenn man die Flucht zumindest in ca. 2 Minuten in dem Film eingebaut wurde. Ich weiß nicht, ob diese Szenen nur in der deutschen Version herausgeschnitten wurden oder si garnicht gedreht wurden - oder gedreht wurden und später von Wellmans Seite aus als "belanglos" herausgeschnitten wurde. Nun, ich hätte diese Szene schon als wichtig empfunden.... aber nun ja....

Am Hafen lernte er Personen kennen, die nun mit der Sprache herausrückten, wieso sie ihm zur Flucht verhalfen: Wilder soll ein gesamtes Dorf mit ca. 180 Personen nach Hongkong evakuieren vor einem anstehenden nationalen Angriff, der zahlreichen Leuten, darunter Alte, Frauen und Kinder das Leben kosten würde. Als Fluchtmöglichkeit wurde Wilder ein über 40 Jahre alter Raddampfer angeboten, der siene besten Zeiten längst hintersich hat - zudem gibt es keine Seekarten, wie sie nach Hongkong gelangen. Aus Sicherheitsgründen, damit man schlechter gesehen wird, soll er nur nachts bei starkem Nebel fahren - ein wahres Himmelfahrtskommando! Wilder bat um Bedenkzeit. Er lernte die hübsche Arzt-Tochter Cathy Grainger (Lauren Bacall) kennen. Diese wartete auf die Heimkehr ihres Vaters, der gerufen wurde, um ein großes politisches chinesisches Oberhaupt zu behandeln, der erkrankt war.  Nach einigem Hin und Her sagte Wilder dann zu, zumal die Alternative für alle Leute nicht sehr viel besser wäre...

Sein chinesischer Schiffsingenieur sagte Wilder, dass man in 5 Tagen starten will, vorher möchte er noch einen neuen Kessel einbauen, damit die Fahrt nicht voreitig in einer Katastrophe nedet. Witzig noch, dass Wilder meinte "Wie schnell ist dieser Karren? Doch höchstens 6 Knoten". Als Antwort kam denn "Nein nein...schon 8 Knoten")  Später im Film meinte Wilder dann "So, dann hau mal alle 8 Knoten rein" Und er meinte nun "Ähm...er fährt nur 6 Knoten!" 

Tom nutzte diese Zeit, um eigens aus dem Gedächtnis heraus eine eigene Seekarte zu zeichnen. Wilder ist diese Route schon sehr oft gefahren und kannte sich aus, wenngleich es eben 2 Jahre her ist...  Er liess sich ein großes Blatt Papier geben...man brachte ihn vom Doc eine lebensgroße Zeichnung eines menshclichen Skeltstts, wie man sie in Arztpraxen findet  und benutzte die Rückseite. Tom wurde ausserdem gewahr, dass Dr. Grainger, Cathys Vater, ermordet wurde, weil er seinen Patienten nicht retten konnte...Tom muß dies nur Cathy beibringen, die schon sehnsüchtig auf den geliebten Vater wartet...

Doch schon nach 4 Tagen gabs Probleme - chinesische wachen kamen um das Dorf zu durchsuchen, da Wilder ja ausgebrochen war. Fluchtartig verliess Wilder das Haus und wurde in einem Sarg untergebracht. Dort fiel ihm ein, dass er die Karte vergessen hatte...wenn die Chinesen diese finden, wüßten sie gleich Bescheid und der Plan wäre zum scheitern verurteilt, bevor alles begonnen hatte... Wilder kletterte aus dem Sarg und schlich sich zurück ins Haus. In seinem Zimmer nangekommen, stellte er vor Schreck fest, das die Karte, wo er sie hingelegt hatte, verschwunden war. In diesem Moment stürmten 2 Chinesen ins Zimmer unWilder sah sich genötigt, beide umzubringen. Cathy war erbost darüber....sie konnte Mord und Totschlag in keinster Weise akzeptieren, wenn man auch eine friedlichere Lösunf doch finden könnte.... Cathy erzählte Tom, dass sie die Karte gefunden und verbrannt hatte, damit sie den Chiesen nicht in die Hände fällt.

Wenig später konnte Tom wieder uf sein Zimmer, nutzte die Zeit, um eine neue Karte anzufertigen - selbiges Riesenpapier auf Skelettzeichnung, da hingen wohl 2 von herum

Dann wählte Tom seinen Stab aus. Ein befreundeter Chinese, der englisch spricht, mit dem Tom sich angefreundet hatte, schlug er vor:

Tom: Hey...du wirst auf dem Dampfer mein dritter Maat sein!
Mann: Wer? ich? ich habe doch überhaupt keine Ahnung davon!
Tom: Verstehe...OK, du wirst mein 1. Maat sein!


...oder einen Chinesen sagte er "Besorg mir eine Uhr!". Er tat wie geheißen...und brachte ihm einen Hahn!  Tom schaute perplex und  meinte "Wehe, wenn der mal nachgeht...dann landet er in der Pfanne!" 

Dan sah Tom, wie die ganzen Bürgher langsam auf den raddampfer umsiedelten...und satunte nicht schlecht, was die Leute alles noch an Krempel mitanschleppten...das geilste waren 3 Ziegen, ein übergroßes Bild vom geehrten Urgroßvater....und ein Sarg und Tom meinte "Na, ganz toll...die Toten kommen auch mit!"

Man mußte auch die reiche Familie Feng mitnehmen, die niemand mochte, man aber mitnehmen mußte, damit sie sie nicht verraten würden. Sie wurden eingesperrt - genau wie der Captain des Raddampfers und einen Offizier, die sich noch an Bord befanden und Tom erst noch überwältigen  mußte.

Dan startete dies Reise - nicht ohne Zwischenfälle. Tom fingierte es so, dass die Chinsesen dachten, es gab eine Katastrophe an Bord und dass er wenig wenig gesunken ist. Der erste Teil der Reise verlief verhältnismäßig normale....Tom und Cathy kamen sich näher, Tom bot ihr sein Captains Quartier an, was sie erst ablehntge, dann aber annahm.  Dann wurde Tom geahgr, dass es einen Verräter an Bord gibt. Dieser hatte ein Großteil des Essens vergiftet. Durch einen harten Trick entlarvte Tom den Verräter...Tom wollte einem kleinen Jungen das vergiftete Essen geben...im letzten Moment ging die Mutter wimmernd dazwischen und zeigte auf den Verräter, der für Feng gearbeitet hatte.

Dadurch wurden nun die Essensvorräte knapp...und wie Tom auch feststellen mußte, die Wasservorräte. Dann bekam Tom zu Ohren, dass die Leute Tom zu Ehren eine Teeparty gaben...und Tom flippte aus...kaum Wasser an Bord...aber eine fette Teeparty schmeissen  Tom zeigte den Leuten die Leviten udn jeder mußte seinen Tee wieder in den Wassertank zurückkippen.

Dann schafften es der eigentliche Captain und sein Offizier, sich zu befreien - ausgerechnet in einer sturmreichen Nacht kamen sie aufs Kommandodeck und überraschten Tom, der mit viel Mühe einen über Bord werfen konnte,. beim zweiten bekam er Hilfe von 2 Passagieren, die ihn mit einem Messer in den Rücken töteten. Doch Tom wurde dabei leicht verwundet...

Man näherte sich einen Schiffsfriedhof, der mitten auf dem Meer war, was Tom aber wußtew, und ihn auch kartografiert hatte. Dort wollte man Ersatzteile aus anderen Schiffen nutzen, um den Raddampfer wieder besser herzurichten.

Cathy wollte die Situation nutzen, um ihren Vater zu suchen...Tom hatte ihr zwar schon mitgeteilt, dass er ermordet wurde, als er seinem Patienten nicht retten konnte - doch sie wollte Gewissheit haben und schlich sich vom Bord. Gerade nachdem man die Nachbesserungsarbeiten ferig hatte und sogar noch den Proviant aufbessern konnte, wurden sie angefriuffen von einem chinesischen Kriegsschiff. Tom konnte gerade noch alle in Sicherheit bringen, ehe er merkte, dass Cathy weg war...im letzten Moment gelang es Cathy jedoch, wieder zurück an Bord zu kommen...sie hatte ihre Gewissheit zum Tode ihres Vaters bekommen.

Die restlichen Meilen verliefen noirmal, wenngleich das Kriegsschiff 3 gute Treffer erzielt hatte. Obwohl Tom Cathy zuvor gesagt hatte, dass aus den beiden nichts werden kann, überlegte es sich Tom anders, schickte seine imaginäre Freundin "Schätzchen" in Rente und küßte Cathy...

 

Mein Fazit:
Mir hatte der Film sehr gut gefallen, sehr spannend, etwas Humor, tolle Landschaftsaufnahmen - ein rundherum gelungterener Film bis eben auf die Fehler, die ich oben ja schon erläutert hate - immerhin Fehler, die den Film letztendlich einen vollen Stern gekostet haben...