Die Todesfalle unter dem Meer (Death Dive) (1974)

Inhalt zum Film

 

ReWatch gemacht am: 20.01.2018

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Es gibt viel Licht und Schatten. Bewerte mal die DVD und den Film-Inhalt separat:

Zur  DVD:
Das Bild ist eine Katastrophe! Schlierige farben, teils wackeliger Ton, der Fil  sieht aus, als hätte man ihn von der bestehenden Kauf-Videocassette überspielt, man merkt ab und anb auch Bildfehler, wie man sie nur aus Videozeiten kennt.  An 2 Stellen gibts auch je einen Tonfehler. Die Menüführung der DVD ist nicht animiert, auch nicht mit Musik unterlegt. Du kannst auf dem Menü gleich anwählen, ob due den Film in deutsch oder englisch schauen willst. Als einzigstres Bonusmaterial gibt es ein alternatives Ende - was ich, jetzt, wo ich den Film wieder gesehen habe, auch wirklich sehr gut finde. Denn der Film ohne dem alternativen Ende endet recht abrupt, das alternative Ende zeigt, dass die letzte noch verbliebe Schlange sich in Jansens Decke reingeschlichen hatte, als er denn schliesslich auch aus dem U-Boot mit der Ärztin gerettet werden sollte und aufstand, wurde die Schlange rausgeschleudert, Janssen sah sie und erschlug die Schlange mit seinem heißgeleibten Flachmann. Janssen schaute ihn traurig an und die Ärztin meinte "Ich kaufe ihn einen neuen Flachmann". Der Whiskey rettet letztendlich also sein Leben  Erstaunlich fand ich, dass das komplette alternative Ende (ca. 2 Minuten lang) komplett auch in deutsch war, auch nicht nachsynchronisiert, hatte dieselben Sprecher. Das DVD Cover war auch etwas dämlich. Das war ja auch schon daamals das VHS Kaufcassettencover und sogar das Kinoplakat von damals. Es zeigte einen viel zu jungen David Janssen - auserdem ist er in Kapitänskelidung abgebildet, dabei war er nur Waffenmeister am Bord, und kein Captain! Derjenige, der damals das Motiv gezeichnet hatte, hatte nicht viel Ahnung von dem Film gehabt...

Synchronisation:
David Janssen wurde diesmal ungewöhnlich von Norbert Gastell gesprochen (deutsche Stimme von Homer Simpson).

Zum Film selbst:
Der Anfang des Films war so unglaublich dämlich, dass ich mir echt an den Kopf gefasst hatte. Da kaufte dieser Seeman in (wo war das? Singapur?) bei einem Strassenhändler einen ganzen Korb giftiger Vipern, nur weil sie im lateinischen denselben Namen wie ihr U-Boot hatten und er das ganz witzig fand. Wie kann man bitteschön so unsagbar dämlich sein, und einen ganzen Korb mit ca. 10 Viperrn (es waren noch Jungtiere) an Bord eines U-Boots nehmen?  Und dann war diese Flachpfeife auch noch so dämlich und hat sie an einen schön warmen Ort gelegt, von wo aus die Schlangen sich spielend leicht auf das gesamte U-Boot verteilen können. der Korbdeckel war zudem auch nur locker aufgelegt. Sein Zimmerkollege war da schon etwas schlauer und ihn aufforderte, beim ersten Auftauchen diue Viecher über Bord zu werfen - doch dazu kam es denn ja nicht mehr. Genugtuung hatte ich, dass diese Flachpfeife auch das erste Opfer war, im Schlaf gebissen, auch sein Zimmerkollege wurde gebissen.

Die restliche Story fand ich, wie McCormick schireb, nicht so verworren. Gut, ich bin nun kein U-Boot Experte und kann nicht sagen, wie möglich oder unmöglich diese ganzen Aktionen gewesen waren. Jednefall fand ich den Film ansonsten sehr spannend. OK...dieses irraationale Verhalten des "durchgedrehten" Leutnants konnt e ich auch nicht nachvollziehen, gehe mal davon aus, dass er  im Fieberwahn gehandelt hatte. Sehr spannend auch die Aussenszene direkt vor dem Falklandgrabe (12.000 Meter tief....heftig!). Schade nur, dass die Wasseraufnahmen durch die schlechte Bildqualiutät und eben die ganzen Wasserbläschen nicht so gut erkennbar waren.

Schön fand ich, dass auch Robert Ito ("Sam Fujiyama" aus "Quincy") hier in einer Nebenrolle zu sehen war und so gesehen sogar eine recht oirdentliche Screentime hatte, für einen Nebendarsteller. Um ihn hatte ich am meisten gefiebert, als er draussen eingeklemmt war...stand ja nicht gut für ihn, dass man ihn noch befreien konnte und  es waren 3 weitere Tauchteams nötig, um ihn und denn auch Reilly, der sich ebenfalls einklammte, zu befreien. Seltsam fand ich, dass Janssen bei seinem ersten tauchgang ja fast erfrorren war und Ito, der letztendlich 4x so lange draussen war, es dennoch überlebt hatte...OK, seine Hände waren wohl hinüber...sah man ja auch, aber das er die Kälte überlebt hat, schon sehr beachtlich!

Alles in allem gebe ich 3 Sterne für den Film. Bewertet habe ich ausschliesslich den Film, nicht die DVD, eine schlechte Umsetzung kann ja nichts für den Inhalt.