Eine Prinzessin zu Weihnachten (A Princess for Christmas) (UK, 2012)

Inhalt des Films

 

ReWatch erfolgte am: 30.12.2012

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Roger Moore hat seine "Die Zwei" Stimme Karlheinz Brunnemann und nicht wie meistens davor seine "Bond-Stimme" Niels Clausnitzer.

Moore fing als grummeliger Großvater an, der mit Weihnachten nichts mehr am Hut hat und auch alle Gebrüche um das Fest ablehnt. Erst durch Katie McGrath und ihren Kindern wird ihm der Sinn des Weihnachtsfestes wieder nähergebracht.

Auf dem ersten Blick klingt es wie eine xte Verfilmung des Charles-Dickens-Roman "A Christmas Carol", dem mag sicher auch nicht ganz von der Hand zu weisen sein, doch in diesem Film ist neben dieser Story auch eine typiusch romantische Liebesgeschichte verpackt nach "Reicher gutaussender Mann ist mit einer anderen reichen Frau zusammen, die absolujt unsympathisch ist und natürlich verliebt sich jener schmucke Mann in die Normalsterbliche, kürzlich auch ihrem Job gefeuerte Frau mit ihren Kindern. Sicher - auch dieses Rad wurde nicht neu erfunden - aber Weihnachtsfilme haben immer einen ganz besonderen Glanz, wenn es auf weihnachten zugeht. Zudem spielen alle Schauspieler wieder sehr sympathisch liebenswert, dass der Film einfach Spass macht! Zudem ist es alleine schon eine Weihnachtsüberraschung, Roger Moore in einer größeren Rolle in dem Film zu sehen, da seine Filmauftritte in den letzten Jahren ja eher mager waren.

Was mich nur etwas gestört hatte war, dass die Wandlung vom Saulus zum Paulus bei Roger Moores Charakter einfach zu schnell ging. Ein mann, der 80 Jahre lang grantelig war, ändert nicht seine ganze Art innerhalb weniger Tage um 180 Grad. Da hätte man es etwas glaubhafter machen sollen und ihn nicht schon nach einer guten 3/4 Stunde zum liebenswerten Weihnachtsfan zu machen.

Ansonsten....ich gebe 4 Sterne! Der Kauf hat sich in meinen Augen gelohnt und ich kann ihn weiterempfehlen!