Feuersturm (Ring of Fire) (USA, 1960)

Inhalt des Films

 

ReWatch gemacht am: 07.01.2018

 

Diskussionsthread in meinem Forum

Synchronisiert wurde David Janssen in diesem Film von Wolfgang Lukschy, einer der Stammsprecher vom späteren Humphrey Bogart und sehr vielen anderen. Ich mag seine Stimme....bzw. mochte.

 

Leider ist der Film meines Wissne s nach bisher weltweit nicht auf DVD oider BluRay erschienen.

 

In meinen Augen ein wirklich sehr spannender und packender Film, der im laufe der Spieldauer uns Spannung immer weiter zunnahm. dennoch gabs auch Dinge die mich gestört hatten...

1) Als Walsh und sein Kollege die 3 Punks verhaftet hatten - hatte keiner von beiden die nach Waffen durchsucht. natürlich hatte Bobbie eine Waffe gehabt und konnte im Streifenwagen somit  das Blatt schnell ändern. Walsh sagte zwar, es sei gegen die Vorschrift, Frauen nach Waffen zu durchsuchen....aber was bitteschön soll das für eine Vorschrift sein? Die hatten davor mehrere bewaffnete (!!!) Überfälle begangen, das es doch sehr naheliegend ar, dass sie auch in dem Restaurant, wo sie gefasst wurden, bewaffnet waren!

2) Alle 3 wurden in den engen Streifenwagen gepfercht, wobei Bobbie auch noch vorne (!!!) neben Walsh sitzen durfte und Walshs Kollege hinten bei den anderen beiden. Keiner (!!!) der drei hatte Handschellen getragen - als ob man zu einer gemütlichen Butterfahrt unterwegs war. Richtig wäre es gewesen, einen Transporter zu ordern - oder falls man es in dem kleinen Kaff nicht hätte, einen zweiten Streifenwagen und dann natürlich mit Handschellen ins Auto rein. Das das, was passiert ist, passiert war beruht in meinen Augen auf grobe fahrläassige Fehler von Walsh und seinen Kollegen!

3) Wie sich das Feuer ausgebreitet hatte....war so, wie es im Film dargestellt wurde, überhaupt nicht möglich! Schon fast unfrewillig witzig fand ich, dass nachher schon die Stadt teils brannte....ein haus brannte, die nächsten 4 nicht, dann brannt wieder ein Haus, us.w. So, wie das Feuer entstanden ist, kann es ja schlecht springen, sondern breitet sich systhematisch aus und läßt nicht diverse Gegtenden einfach unberührt stehen! Genauso wie dieses griße Haus, was die Bewohner erstnicht verlassen wollten - das Großfeuer war noch garnicht in der Nähe gewesen, als Walsh sie aufforderte, das Haus schnell zu verlassen. Kaum waren die Insassen draussen, stand das Haus nach einem kurzen Rumms lichterloh in Flammen! Völlig unlogisch - wo war das Feuer vom Waldbrand  denn dorthingekommen, wenn es noch kilometerweit entfernt war? Da hatten also die Effect-Leute eine Explosion im Haus gelegt, damit es "passabel" aussieht.

4) Am Ende des Films, als Walsh und Bobbie alle Insassen der Stadt im Zug retten konnte, fielen die beiden sich küssend in die Arme, obwohl Walsh gerade erst wegen eines Dienstvergehens, dass er Bobbie vorher unsittlich genähert haben soll, läuft. Nun knutschen sie vor aller Augen und Bobbie ist immer noch minderjährig und die letzte Überlebende der drei, die aber zahlreiche bewaffnete Überfälle begangen haben und auf der die Todesstrafe, wie immer im Film erzählt wurde, erwartet. Was sollte das von Walsh? Und der Spruch "Wir fangen beide ganz neu an...zusammen!"

5) Bobbie, gespielt von Joyce Taylor - sollte in den Film eine 17jährige gewesen sein...als ich das im Film hörte, fand ich es schon mehr als unglaubwürdig. Taylor selbst ist 1932 geboren, ein knappes Jahr jünger als David Janssen und zum Zeitpunkt des Drehs 28 Jahre alt, was auch wirklich vom Aussehen passte!

Naja...sicher alles Fehler, wo 1960 kaum Kinogänger oder sonstige Zuschauer drauf geachtet haben...aber mich irgendwie in der Glaubwürdigkeit des Filmes störten.


Aber zum Film selbst...
Steve Walsh und sein Kollege Joe Pringle stellen in einem Diner 3 halbwüchsige Kriminelle, die in letzter Zeit verschiedene Überfüälle begangen haben, wobei auch ein mann ums Leben kam. Chef der drei ist der  arrogante, selbstgefällige Frank Henderson.   Bobbie wirkte auf mich vom ersten Augenblick wie eine Soziopathin und ein Flittchen, dass Walsh und Pringle nicht ernstnahm, und beide sogar während der Verhaftung verspottete, bzw. Walsh "anmachte". Da die beiden Superbulle vergassen (siehe meine obigen Punkte 1 und 2)... nahm Henderson das Kommando wiedre an sich. Pringle banden sie unterwegs an einem Baum fest, nachdem Walsh es gelang, ihm am Leben zu lassen, dafür würde er dafür sorgen, dass er sie unbeschadet hinausmanövriert. Unterwegs tauschte man den Streifenwagen durch ein anderes Fahrzeug. danach entsorgte man auch dieses und ging zu Fuß durch eine gigantische Waldlandschaft....ich muß zugeben, die ganze Gegend war wirklich sehr hübsch, tolle Aufnahmen! Kann mir vorstellen, dass dort auch einige Western gedreht wurden, die Landschaft gab es auf jedenfall her. Während die vier nun durch den Wald stolperten, auf der Suche nach einer gewissen Hütte, um von dort ihre weitere Flucht zu planen (hatte nicht verstanden, was der ganze Umweg überhaupt sollte....aber egal!) gelang es Walsh, Henderson zu überrumpeln, als er bei einer Pause für einen Moment eingedöst war. Bobbie zeigte sich der ganzen Sache immer auf Walshs Seite, was den beiden Männern missfiel...getraut hatte ich ihr trotzdem nie, da sie einfach ziemlich eiskalt mir rüberkam und auf ihre Weise versuchte, ihren Arsch zu retten. Als Walsh die drei vorsich her trieb und einen kleinen Berg besteigen mußten, nutzt Roy die Chance, Bobbie zu stoßen. Walsh reagierte so, wie er sich erhofft hatte und fing Bobbie auf, bevor sie in die Tiefe stürzte. Roy nutzte die Situation, um die Waffe wieder ansich zu bringen, die dann henderson ihm entriss. Roy wollte nun Walsh  entgültig ausschalten und beide kämpften, wobei Roy unglücklich fiel und in die Tiefe stürzte.  Henderson, der nun wieder das Kommando hatte trieb Walsh und Bobbie weiter Richtung Hütte. Immer wieder warnte Walsh ihn vor öffentliches Feuer, da es in der Gegend seit Monaten nicht geregnet hatte und alles trocken war. Doch Henderson scherte sich nicht drum. Als er wiedermal eine Zigarette achtlos nach dem Rauchen wegwarf, entzündete sich das wenig später ein Feuer, welches sich rasant ausbreitete.

Sheriff Tom Niles hatte währenddessen anhand der Spuren durch die Wagen eine hnung, wohin sie geflüchtet sein konnten und zusammen mit allen Beamten und deen Mitgliedern der Forstverwaltung gelang es ihnen, sie einzukreisen und schliesslich zu stellen. Henderson spielte seinen letzten Trumpf. In der vorigen Nacht hatte Boibbie sich wiedermal an Walsh herangemacht und diesmal sollte Walsh wohl nicht abgeneigt gewesen sein. Um ihren hals zu retten, bestätigte Bobbie  schweren Herzens die Aussage, obwohl sie mittlerweile selbst doch in Walsh verliebt war.  Walsh wurde suspendiert. Inmitten dessse, wurde das Feuer bemerkt und dieses hatte sich mittlerweile so ausgebreitet, dass es der kleinen Feuerwehrwache es nicht gelang, es unter Kontrolle zu bekommen. Die ganze Kleinstadt war nun in Gefahr und man löste den Katastrophenalarm aus und riet allen Bewohnern, die Stadt zu verlassen. Doch diverse Ausfahrten waren mittlerweile vom Feuer abgeschnitten (Merkwürdigerweise Norden und Süden - wie zum Teufel kann sopwas sein, ohne dass es im wseten oder Osten nicht auch brennt, da es ja nur eine Feuerurquelle gab?)

Walsh hatte die Idee, mit dem Zug alle Bewohner rauszufahren. es gelang ihm den zug aus dem bereits brennenden Bahnnhof zu bringen, in die Stadt zu bringen, so dass alle einsteigen konnte (wie eine ganze Kleinstadt in einem Zug passen soll, ist mir zwar schleierhaft...aber ....OK)   Walsh gelang es, mit dem Zug durch die Flamnen hindurch langsam die Gegen zu verlassen. der spannende Showdown endete allerdiungs auf einer riesigen Holzbrücke, die bereits teils in Flammen stand. Walsh setzte alles auf eine Karte und fuhr mit dem Zug über die Brücke. Auf der Hälfte des Weges konnte der zug nicht mehr weiter, alle mußten aussteigen, und den restlichen Weg über die Brücke zu Fuß gehen. Henderson nutzte das Tohuwabohu , um sich abzusetzen und kletterte an der Brücke hinunter. Walsh gelang es, alle Bewohner aus dem Zug zu bekommen , dass sie sich in Sicherheit bringen konnten und er und Bobbie waren die letzten, die es gerade so noch rausschafften. Dann brach die Brücke mit dem zug ein und Henderson, gerade mal erst die Hälfte der Brücke hinuntergeklettert  bekam alles ab. Die brennende Brücke und der gesamte Zug fielen auf ihn rauf und man hörte nur noch seinen Todesschrei.

Als alles in Sicherheit waren, geschah eben Punkt 4 (siehe oben)

Dann endete der Film, ohne das das Feuer besiegt werden konnte - oder wie man es vorhatte, die mittlerweile gewaltige Feuerbrunst zu löschen. Klar....man kann es sich denke. Löschaktionen der benachbarten Städte, besonders der größeren wird es letztendlich gelungen sein, dass Feuer zu bekämpfen.

Eine Bewertung des Films ist hier wirklich nicht einfach! Zum einen fand ich den Film wie gesagt sehr packend, dramatisch und spannend, zum anderen an mehreren Stellen auch unlogisch und mehr als unglaubwürdig.

Aber bei mir sieht letztendlich das, was der Film bei mir erreichen sollte - mich sehr gut zu unterhalten, und das hat er geschafft - deswegen gibts von mir.