Quintett

( Quintet ) ( USA, 1979 )

Inhalt vom Film

 

ReWatch gemacht am: 28.09.2019

 

Diskussionsthread in meinem Forum

 


Heutiger Paul Newman Film is der futuristische Fantasy - Endzeit Film "Quintett" aus dem Jahre 1979 von Robert Altman. Der Film spielt in einer nicht allzufernen Zukunft, wo eine neue Eiszeit eingebrochen ist und alle noch lebenden Menschen dem mysteriösen Brettspiel "Quintett" verfallen sind und Newman die Hintergründe diess Kults begreifen und ergründen will. Zusammen mit Bibi Andersson, Fernando Rey, Vittorio Gassman und Brigitte Fossey. Regie in diesem visonären Endzeitfilm führte Alt-Meister Robert Altman.

Die Co-Stars:
Fernando Rey spielte Grgor, dem selbsternannten, zwielichtigen  "Schiedsrichter" des Spiel. Vittorio Gassman spielte den Visonär und selbsternannten Heiligen St. Christopher, Bibi Andersson spielte die undurchschaubare Ambrosia, Brgitte Fossey spielte Newmans junge, schwangere Ehefrau Vivia. Thomas Hill spieltre Newmans Bruder Francha.

Synchronisation:
Newman wurde wie gewohnt von Gert-Günther Hoffmann synchronisiert. Alexander Kerst sprach Fernando Rey, Rita Engelmann sprach Bibi Andersson, Erik Schumann sprach Vittorio Gassman, Susanna Bonaséwicz sprach Brigitte Fossey.

DVD & BluRay:
ich besitze von dem Film den bislang einzigsten deutschen DVD Release von Euro Video aus dem Jahr 2012 Bild und Ton sind gut annehmbar. Bonusmaterial gibts leider garnicht, das Menü ist weder animiert noch musikunterlegt. Alles in allem ein eher minderwertiges Release, was besserungswürdig ist.

Zum Film selbst:
Der Film spielt in einer nicht allzufernen Zukunft. Es hat vor mehreren Jahren eine neue Eiszeit angesetzt, die die Menschheit am Rande des Abgruznds geführt hat. Obendrein hat sich das Klima auch auf die Fruchtbarkeit der Frauen ausgewirkt, es gibt kaum noch Nachwuchs. Da die neue Eiszeit noch nicht ihre maximale Kälte erreicht hat, wird die Menschheit in einigen Jahren gänzlich ausgerottet sein. Paul Newman spielt den früheren Robbenfänger Essex, der zusammen mit seiner jungen, schwangeren Frau Vivia in die Stadt kommt, um dort besser zu leben. Obendrein ist Essex auf der Suche nach seinem Bruder Francha, den er seit 12 Jahren nicht mehr gesehen hat. Als Esses es gelingt, seinen bruder Francha zu finden, bemerkt er schonbald mysteriöse Vorgänge in der ganzen Stadt. Einst beherbergte die Stadt (dessen Name nie genannt wurde) 5 Millionen Menschen, die in 5 Sektoren mit je einer Million Menschen aufgeteilt wurden, von denen die Mehrheit bereits den Kältetod, Lungenentzündungen, Selbstmorden oder eben durch gegenseitige Morde ausgedünnt wurden.

Alle Bewohner der Stadt sind dem Brettspiel "Quintett" verfallen. Niemand ging mehr arbeiten oder gewissen Hobbys nach, der einzigste Lebensinhalt ist es, das Brettspiel zu spielen. Man spielt hier quasi um sein eigenes Leben.

Als Essex Holz holen wollte, gab es in dem Haus seines bruders eine Explosion, die seiner gesamten Familie, einschliesslich seiner schwangeren Frau das Leben kostete. Mit dem Tod von Vivia wurde die einzigst schwangere Frau weit und breit getötet. Essex will Rache und herausfinden, wer dafür verantwortlich ist. Essex konnte einen Mann kurz nach der Explosion ausfindig machen, der offenbar etwas damit zu tun hatte. Er jagte den Mann, doch bevor er ihn fassen konnte, wurde dem Mann die Kehle durchgeschnitten. Kurz vor dessen Tod sagte er zu sich, dass er sich ja nur nach den Spielregeln gehalten hätte...die darin bestand, Francha umzubringen, dass dabei soviele Kollateralschäden mit auf dem Weg blieben, sollte nicht sein aber letztendlich kümmerte es auch niemanden - ausser Essex.

Essex findet heraus, dass Brigar der große Mann hinter dem Spiel steht, der sich selbst zum Schiedsrichter und arroganter Weise auch zum Richter der gesamten Stadt aufspielt - und der insgeheim auch der Mörder des Attentäters war.

Als Redstone, ein geheimnisvoller Spieler, ermordet wird, beschliesst Essex, dessen Identität anzunehmen und sich als Quintett-Spieler in das Spiel einzuschleusen. Obwohl er Skesis erntete, liess man ihn mitspielen.  Francha selbst war natürlich auch ein leidenschaftlicher Spieler - was ihm letztendlich offenbar das Leben gekostet hatte.

Verdächtig war auch der mysteriöse, selbsternannte Geistlicher St. Christopher, der ebenfalls Quintett spielt und der  das gesamte Leben als "Quintett" - als "Quintus" der 5 Lebensstufen beschreibt und als sechste Stufe, den Tod, der in das absolute "Nichts" führen soll.  Goldstar, ein weiterer charismatischer Spieler, der der Sache ebenfalls auf den grund gehen wollte und sich benachteiligt fühlte, wurde ebenfalls ermordet aufgefunden. Essex entdeckt eine Todesliste, die zu dem Spiel gehört und bemerkt, dass systematisch die Liste ausgeführt wurde.

Essex verbringt eine Nacht bei der mysteriösen Ambrosia, der Top-Spielerin, undurchschaubar wie schön, die als Groß-.Meisterin des Spiels gilt, ebenso wie die verschlagene Deuca. Nach und nach leert sich die Liste und auch Deuca wurde auf grausamer Art ermordet. Essex Identität flog auf und er landete selbst auf der Todesliste. Um St. Christopher vor seinem bevorstehnden Tod zu warnen, stellt er sich ihm, doch dieser wollte nicht hören und ging auf Essex los, was St. Christopher das Leben kostete, als er auf dem Eis einbrach. Esses sollte nun ausgerechnet von der Finalistin Ambrosia getötet werden. Doch Essex ahnte dies und tötete Ambrosia.

Essex knöpfte sich Grgor vor um ihn von dem Irrsinn des Spiels zu überzeugen, doch Grigor sieht in Essex den neue Top-Spieler.

Zu Anfang des Films fiel Esses eine Wildgans auf, die gen Norden flog. Esses vermutete, dass die Lebensumstände im Norden besser seien und beschliesst, ebenfalls in den Norden zu reisen., Grigor glaubte ihm nicht un war überzeugt, dass Essex auf dem Weg ins trostlose Nichts, wie er es nante, den Tod findne wird. Dennoch machte sich Essex auf den Weg. Hier endete der Film...

Fazit:
Dieser Film ist schon keine leichte Kost. recht verwirrend und die Persversität des Spiels, wo man quasi um sein eigenes Leben spielt um sein Leben erst zu "spüren" ist schon hart. der Film ist dialogstark und schauspielerisch brillant gespielt. Vielleicht Paul Newmans aussergewöhnlichster Film seiner gesamten Karriere. Der Film ist auch auf einer Art langweilig und man hat Schwierigkeiten, dem eigentlichen Sinn des Films nachzukommen, aber dennoch enthält dieser film eine schockierende Botschaftr, die eindeutig lange einem im Gedächtnis bleibt.

Folgende 2 Zitate kann ich mich nur anschliessen:

 

Zitat
Das Lexikon des internationalen Films meint, Robert Altman habe „seine eigenwillige End- und Eiszeitvision mit beklemmend dichten Bildern, aber auch mit einem verworrenen, pseudophilosophischen Überbau“ ausgestattet. Die Originalität des Films gehe „leider auf Kosten der gedanklichen Klarheit“.

 

Zitat
Robert Altman selbst sagte zu Quintett: „Ein Märchen in Eis, in das man sich hineinziehen lassen soll, ohne zu versuchen, das Unerklärliche zu begreifen“


Es mag vielleicht auch mit daran liegen, dass mir Filme von Robert Altman nie so wirklich gefallen haben, woran es liegt, kann ich nicht sagen. Ich hatte diesen Film erstmals vor ca. 25 Jahren gesehen nudn er hatte mir überhaupt nicht gefallen, war für mich als jungen Bub zu komplex und verworren. Nun wollte ich diesen Film nochmal eine Chance geben. Ich verstehe den Film nun zwar besser und finde ihn wegen seiner Machart auf der einen seite auch wirklich sehr interessant gemacht und auch recht düster, das quasi der rest der Mescnhheit nur noch darauf wartet, von der ganzen Entfaltung der neuen Eiszeit ausgerottet zu werden, auf der anderen seite weigere ich mich weiterhin, den Film zu mögen und deswegen bleiben am Ende leider nur lediglich  2 Sterne für mich übrig. Es geht zwar Richtung dem dritten Stern, mehr aber auch nicht.